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Japan
Über Japan thront der schneebedeckte Fujiama
und bunte,
goldene und silberne Koi-Karpfen
schwimmen in den Teichen der liebevoll
angelegten Japanischen Gärten, in denen die zart duftenden weiß-rosa
Blüten der Kirschbäume im Frühjahr erwachen.

Das touristisch beinahe unberührte Land Japan ist in 8
Stunden mit dem Flugzeug von Deutschland aus zu erreichen. Es liegt auf vier
Hauptinseln im Pazifischen Ozean und ist auf der Landkarte neben Korea zu
finden. Fukuoka ist die größte Stadt auf der südlichen der
vier japanischen Hauptinseln.
Fukuoka

Ca. 1,3 Millionen Menschen wohnen in der Universitätsstadt, deren Viertel
mit traditionellen Tempeln, Schreinen, futuristischen Häusern und Türmen
oder japanischen Gärten geschmückt sind. In den liebevoll angelegten
Parks duftet es im Frühjahr nach Kirschblüten und im schönen
Yachthafen am Genkai Meer reihen sich die weißen, prächtigen Schiffe
nebeneinander. In den Sushi-Bars begrüßt der Sushi-Meister seine
Gäste mit einem
einladenden „Hay“ und beginnt alsbald den frischen
Fisch
zuzubereiten. Eine japanische Spezialität ist ’Fugu’, der
sehr teure und geschichtenumwobene Kugelfisch, dessen Verzehr bei falscher
Zubereitung tödlich ist. Jeden Morgen wird er fangfrisch auf den Märkten
angeboten und landet wenige Stunden später auf den Tellern seiner Liebhaber
und aller Mutigen, die ihn tapfer kosten wollen. Japanische Geschäftsmänner
bieten ihren ausländischen Geschäftspartnern mit Vorliebe den ersten
Bissen an und warten neckisch auf deren verblüffte Reaktion.

Während der aufwendig zelebrierten Teestunde bleibt die
Zeit im Land der aufgehenden Sonne stehen und verwandelt die kleinen Zimmer,
in denen kunstvoll verschnittene Bonsai-Bäumchen stehen und die Familie
um einen mit prachtvollen Blumen arrangierten Tisch sitzt, in einen Ort der
Ruhe und Besonnenheit.
Fukuoka ist ein Schmelztiegel der Tradition und Zukunft, so verwundert es nicht,
dass zahlreiche Gebäude in futuristischer Architektur aus dem Boden empor
ragen wie z. B. der imposante ’Fukuoka Tower’, der mit 230 Metern
einer der höchsten Türme entlang des japanischen Küstenstreifens
ist. Auf ca. 120 Metern Höhe offenbart sich Besuchern eine atemberaubende
Sicht auf die Wolkenkratzer der Stadt und auf die Weiten des Meeres. Von hier
oben lässt sich auch ein Blick auf den ’Fukuoka Dome’, das riesige
Baseballstadion, werfen. Auf dem Weg zum ’Fukuoka Asian Art Museum’ sieht
man in der U-Bahn Menschen mit Hightech-Fernseh-Brillen, die nur ein Symbol für
Japans technische und wirtschaftliche Meisterleistungen sind. Im berühmten
Museum angekommen lassen sich Meisterwerke von z. B. Chagall, Miro, Warhol oder
Kotaro betrachten. Danach führt ein kurzer Fußweg in das große
angrenzende Einkaufszentrum ’Super Brand City’, in dem sich einige
der schönsten Modegeschäfte Fukuokas Tür an Tür reihen.

In den Vierteln ’Tenjin’ oder ’Nakasu’ befinden
sich die traditionellen, angesagten und beliebtesten Bars und Restaurants
der Stadt. Hier werden japanische Köstlichkeiten mit Rind- oder Hähnchenfleisch
wie z. B. ’Motsu-nabe’ oder ’Mizutaki’ angeboten.
Für den weiteren Abend verabreden sich Freunde zum Karaoke singen oder
treffen sich in einer der Bars oder in einem der Clubs auf der ’Oyafuko
Avenue’ oder der ’Tenjin Nishi Avenue’. Besuchern bietet
sich hier beim Anblick der modisch gekleideten Japaner mit ihren bunten Frisuren,
die stets nur in kleinen Grüppchen erscheinen, ein typisch japanisches
Bild.
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